Zeitzeugin AntwerpenMit Unterstützung des Maximilian-Kolbe Werkes, Freiburg, ist die Jüdin Frau Henriette Kretz aus Antwerpen am 25.11.2016 in unserer Schule zu Gast. Als Mitglied des Vereins „Kinder des Holocaust“ berichtet Frau Kretz berichtet über ihre Kindheit und die Erfahrungen der deutschen Okkupation in Polen zur Zeit des II. Weltkrieges. 
Henriette Kretz (*1934) wird als Kind einer jüdischen Familie im damals polnischen Stanisławów (heute Iwano-Frankiwsk in der Ukraine) geboren. Seit 1935 lebt die Familie in der Nähe von Opatów im südöstlichen Polen, wo Henriettes Vater als Arzt tätig ist.

2016 Ausstellung Muslime12016 Ausstellung Muslime35Die Ausstellung „Was glaubst du denn?! Muslime in Deutschland“ ist am Montag offiziell eröffnet worden. Was bewegt muslimische Jugendliche? Was bedeutete ihnen ihre Herkunft?Wie denken sie über Deutschland? Diese und viele andere Fragen versucht die Ausstellung der Bundeszentrale für politische Bildung aufzugreifen. Bei ihrem Rundgang durch die interaktive Ausstellung werden die Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Schulen aber nicht allein gelassen. Denn in der vergangenen Woche ist eine Mitschüler-Gruppe intensiv zu Peer-Guides ausgebildet worden, die alle Besucher-Gruppen, auch von anderen Schulen, durch die Ausstellung begleiten werden. Schüler werden also von Schülern geführt – und kommen sicher miteinander ins Gespräch. Die Peer-Trainer an unserer Schule waren Sabine Schreck und Artan Berisha, herzlichen Dank dafür! Wollt ihr weitere Fotos sehen, dann weiterklicken...

Die Fachschaft Religion erprobt ein Spiel für den Unterricht

2015 FS Reli Spieltest1Wie soll ich das nur bezahlen, das fragte sich die Fachschaft Religion beim gemeinsamen Spiel mit Ludger Schulten vom Caritasverband Rheine (rechts).„Wie soll ich das nur bezahlen?“, entfuhr es der Religionslehrerin Petra Seibert, als sie die Ereigniskarte mit dem Hinweis zog, dass ihr Auto kaputtgegangen sei und sie daher 2000 Euro von dem wenigen Geld, das ihr verblieben ist, abgeben muss. Auch die anderen sechs Religionslehrerinnen und –lehrer unserer Schule, die vor einigen Tagen zur Fortbildung kamen, waren erstaunt, wie schnell man durch alltägliche Ereignisse in den Sog der Armut geraten kann.
Gemeinsam spielten sie das Brettspiel „Am Ende des Geldes ist noch Monat da“, das auf eindrucksvolle Weise in das Thema Armut in Deutschland einführt. Mit dabei war Ludger Schulten, der für den Caritasverband Rheine überschuldete Menschen berät. Er erzählte aus seiner Praxis und gab den Lehrerinnen und Lehrern einen sehr anschaulichen Einblick in die konkrete Armutssituation in Rheine.

2015 Preis EHU Geschirr12015 Preis EHU Geschirr92015 Preis EHU Geschirr2Das ist natürlich eine Binsenweisheit: Für gute Leistungen bekommen Schülerinnen und Schüler gute Noten. Oder zumindest ein Lob des Lehrers. In eher seltenen Fällen werden herausragende Schülerergebnisse auch schon mal mit Bargeld honoriert. Die EHU 1 unserer Schule ist so ein Fall. Die 22 angehenden Einzelhandels-Kaufleute im ersten Ausbildungsjahr nahmen an einem bundesweiten Wettbewerb des Vereins „Mach meinen Kumpel nicht an – für Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“ teil und gewannen den mit 500 Euro dotierten Sonderpreis der DGB-Jugend NRW. Vor einigen Tagen nahm die Klasse den Preis im Leibnizhaus in Hannover entgegen. Ausgezeichnet wurde die EHU 1 für ihre Idee, Parolen gegen Mobbing und Fremdenfeindlichkeit auf Teller und Tassen

2015 Reli Ausschwitz Schülerreportage12015 Reli Ausschwitz Schülerreportage2Es ist kalt. Doch es ist keine normale Kälte. Gegen die Kälte kann man sich anziehen, doch gegen das dumpfe Gefühl im Bauch kann man nichts tun. Viele andere Gruppen sind heute auch hier. Alle Leute verschiedener Nationen stapfen hier mit ihren Kopfhörern durch den Schnee. Die Kopfhörer dienen dazu, dass wir unsere Gruppenleiterin hören können. Manchmal kann ich es gar nicht fassen, was uns da erzählt wird. Wir sind nämlich an einem Ort mit einer grausamen Geschichte. Wir sind in Auschwitz.

Als wir nach der langen Anreise nach Polen am Morgen aufstehen, ist die Stimmung sehr gelassen und fröhlich. Aber zu diesem Zeitpunkt wissen wir noch nicht, was uns erwarten wird.

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