2020 China16Wer seine Zuhörerinnen und Zuhörer über 90 Minuten konzentriert zu fesseln versteht, der muss schon höchst Interessantes – oder Außergewöhnliches - zu berichten haben. Markus Dittmann, Sales Manager bei der VDV Benefit GmbH, einem Unternehmen, das für die Top-Player im europäischen Handel im Bereich Schuhe, Ballongas / Helium Einwegflaschen, Party Popper, Duftkerzen, Folienballons, Latexballons, Pinatas produziert, richtete seinen fachmännischen Blick auf die Wirtschaftsmacht China.

2020 Weltladen13Stöbern macht hier Spaß: Während drei Schülerinnen sofort die Vitrine mit dem filigran gefertigten Schmuck aus Mexiko unter die modische Lupe nehmen, fühlen sich andere Schüler im Wellness-Bereich mit höchst unterschiedlichen Seifen, Cremes und Ölen pudelwohl. Darf es Tee oder Kaffee sein, dazu Gebäck? Alles da. In vielen Geschmacksrichtungen. Oder doch lieber der farbenfrohe, umweltgerecht aus Bambus gefertigte Trinkbecher mit Deckel? Witzig-kunterbunte Idee: Ein Aufsteller mit der Aufschrift „Love“ als Eyecatcher für die Anrichte. Komplett hergestellt aus alten Prospekten. Hat garantiert nicht jeder. „Die Menschen lassen sich schon etwas einfallen, wenn sie überleben wollen“, erinnert Manfred Niemann, ehrenamtlicher Mitarbeiter, daran, dass die Shopping-tour der Schülerinnen und Schüler aus der Höheren Handelsschule gleichzeitig Unterricht ist. Direkt vor Ort, im neugestalteten Weltladen in Rheines guter Stube am Marktplatz, informiert sich die Schülergruppe über den fairen Handel.

Im Projektunterricht mit Fachlehrer Dieter Tebbe haben sich die Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Schulen mit dem auch heute noch aktuellen Problem der ausbeuterischen Kinderarbeit beschäftigt und den Ursachen und Folgen für die betroffenen Kinder nachgespürt. Jetzt recherchiert die Gruppe, welche Initiativen sich für den fairen Handel stark machen, welche Siegel glaubwürdig sind und wie man selber Produkte ohne Kinderarbeit erkennt und guten Gewissens kaufen kann.

2020 Kinderarbeit22020 Kinderarbeit1Dem Thema „Arbeit“ begegnen die angehenden Kaufleute für Büromanagement täglich – in ihren Betrieben oder im Unterricht. Aber Kinderarbeit? Wo findet sie statt und wer profitiert davon? Aus welchen Gründen müssen Kinder arbeiten und welche körperlichen und seelischen Folgen haben sie zu ertragen? Und vor allem: Was können wir persönlich gegen ausbeuterische Kinderarbeit tun? Fragen über Fragen, denen sich die Schüler*innen aus der Oberstufe (KBMO1) gemeinsam mit ihrem Lehrer Dieter Tebbe stellten. In Arbeitsgruppen spürten sie im Religionsunterricht den Ursachen für Kinderarbeit und Kinderhandel nach, beschäftigen sich mit dem Einsatz von Kindern auf Tabakplantagen oder in Steinbrüchen, nannten Fakten zu Kindersklaverei im Jahr 2020.

2019 Sozial genial Preisverleihung522019 Sozial genial Preisverleihung6Plakat MusikeventDarf man einen bekannten Fernseh-Star einfach so von der Seite anquatschen? Und mitten aus einem Gespräch reißen? Man darf. Zumindest, wenn es sich dabei um ChrisTine Urspruch aus dem beliebten „Münster-Tatort“ handelt. „Selbstverständlich machen wir ein Foto“, sagt die Krimi-Darstellerin freundlich lächelnd. Sie zeigt sich herrlich unkompliziert und schlägt auch gleich die Location vor. „Am besten hier auf der Bühne, oder?“ Sekunden später klickt die Kamera und friert das Motiv für die Schulgeschichte ein: sechs Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Schulen sowie Lehrer Claus Schrichten gemeinsam mit der Kölner Schauspielerin. Und die vergisst nach dem spontanen Foto-Shooting auch nicht, den Rheinensern zu gratulieren: „Herzlichen Glückwunsch zu eurem Preis.“ (Gruppenfoto links: Die Preisträger aus Rheine und die Tatort-Schauspielerin: (hinten, v. li.) Phillis Wohlgemuth, Michelle Scheuermann, Vanessa Mollenhauer, ChrisTine Urspruch, Claus Schrichten, Ellen Schremser sowie Benjamin Schlepers und Pascal Rehr (vorn))

 

2019 Thema Tod Bestattung1Erd- und Feuerbestattung? Selbstverständlich bekannt. Letzte Ruhestätte in einem Friedwald? Erfährt immer mehr Zustimmung. Verarbeitung der Asche zu einem Diamanten? Außergewöhnlich, aber schon mal gehört. Nur: Gefriertrocknen? Simone Wösting erklärt, wie diese noch wenig bekannte Form der Bestattung funktioniert: „Der Verstorbene wird in einem Stickstoffbad bei Minus 196 Grad schockgefrostet. Danach ist der Körper so spröde, dass er auf einer Art Rüttelplatte zerspringt.“ Das Granulat könne dann in eine kompostierbare Urne gefüllt und bestattet werden. „Weil beides in Humus umgewandelt wird, ist die Asche sogar als Dünger für ein Bäumchen geeignet, welches dauerhaft an den Verstorbenen erinnert“, sagt die Bestatterin. Diese Methode ist in Deutschland aber noch nicht erlaubt. Simone Wösting arbeitet im Bestattungsunternehmen Hopster und ist zu Gast an den Kaufmännischen Schulen.

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