Siegerehrung des Deutschen Gründerpreises für Schüler in der Sparkasse Rheine

2017 StartUp Siegerehrung Lokal4Es ist nicht verwunderlich, dass Vorstandsmitglied Rolf Harig bei der lokalen Siegerehrung des Deutschen Gründerpreises die drei Teams der Kaufmännischen Schulen Rheine und Lehrer Tobias Raue fragte, welches Erfolgsrezept da im Spiel wäre. Anders ist es fast nicht zu erklären, dass die Teams der Kaufmännischen Schulen und der Sparkasse Rheine in der Kategorie „Schüler“ beim Deutschen Gründerpreis seit Jahren geradezu Auszeichnungen sammeln. Fast im Jahrestakt werden sie zur Verbandssiegerehrung oder sogar zur Bundessiegerehrung eingeladen. So auch in diesem Jahr. Nach Abschluss der Spielphase landeten alle drei Teams unter den top ten auf Verbandsebene und dürfen am 7. Juni zur Verbandssiegerehrung nach Velen reisen. „Unser Erfolgsrezept ist einzig und allein die gemischten Teams aus Jungen und Mädchen, die entgegen dem Trend aller teilnehmenden Teams immer auch einen hohen Frauenanteil aufweisen. Durch das Zusammenspiel so unterschiedlicher Charaktere auf ein gemeinsames Ziel, kann am Ende nur ein Konzept herauskommen, dass allen Eventualitäten standhält“, berichtete Tobias Raue aus dem Teamalltag. 

Foto: Professionell aufgestellt und mit dem klaren Ziel vor Augen, gemeinsam die bestmögliche Platzierung beim Deutschen Gründerpreis für Schüler zu erreichen: Die drei Teams der Kaufmännischen Schulen mit Sparkassenvorstand Rolf Harig (3. v.l.), Spielbetreuerin Claudia Voß (3. v.r.), Lehrer Tobias Raue (5. v.l.) und Schulleiter Ralf König (9. v.l.)


2017 StartUp Siegerehrung Lokal2Team „bibor“ hat den ganz großen Wurf geschafft. Ihr Businessplan überzeugte selbst die Expertenrunde und so gehört Ihre Geschäftsidee unter die besten Zehn Deutschlands. Sie folgen damit den Future-Camp Teilnehmern aus dem letzten Jahr. Claudia Voß, Spielbetreuerin von der Sparkasse Rheine, und Lehrer Tobias Raue von den Kaufmännischen Schulen kennen den Weg nach Hamburg nun schon fast im Schlaf. „Das wir in einem Mittelzentrum wie Rheine mit nur drei Teams im Wettbewerb gegen mehr als 800 Mannschaften aus ganz Deutschland so erfolgreich bestehen und fast immer unter die besten Zehn kommen, ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Wichtig ist uns als Sparkasse aber besonders auch die persönliche und berufliche Weiterentwicklung der Schüler im Rahmen dieses Planspiels“, weiß Claudia Voß den hohen Aufwand der Schüler zu würdigen und betont die Intention der Sparkasse den Deutschen Gründerpreis für Schüler zu unterstützen.
Lehrer Tobias Raue wurde von Claudia Voß per Smartphone über die Teilnahme eines Teams bei der Bundessiegerehrung direkt am Tag der Veröffentlichung informiert. „Meine Schüler waren erstmal enttäuscht, als sie hörten, dass nur ein Team nach Hamburg darf“, berichtete Raue von der Reaktion seiner Schüler. „Die Einstellung schildert deutlich das hohe Niveau auf dem die Schüler zusammen mit der Sparkasse arbeiten. Lehrer Tobias Raue weiß genau wie er seine Schüler zu Höchstleistungen motiviert“, ergänzte Schulleiter Ralf König, der den Schülern stets den nötigen zeitlichen Raum für die weitreichenden Aufgaben gibt.
2017 StartUp Siegerehrung Lokal12017 StartUp Siegerehrung Lokal3Besonders ärgerlich fiel in diesem Jahr die Platzierung des Teams „fingr“ aus. „Wir haben vorher immer Witze darüber gemacht, nun ist es traurige Gewissheit. Der 11. Platz bundesweit ist für uns echt bitter“, ärgerten sich die Teammitglieder merklich darüber, dass sie lediglich einen Platz an der Bundessiegerehrung vorbeigerauscht waren.
In einer fiktiven Unternehmesgründung, die das Ziel dieses größten Planspiels Deutschlands ist, wird ein komplettes Geschäftskonzept entwickelt. Es reicht nicht nur eine gute Geschäftsidee zu haben. Kosten müssen kalkuliert werden und eine gute Vermarktungsstrategie sollte erkennbar sein. Eine besondere Herausforderung ist es auch, die Stärken und Schwächen jedes Teammitglieds herauszustellen, um dadurch das Unternehmen optimal aufzustellen.
Auch in diesem Jahr lieferten die Teams wieder sehr spannenden Geschäftsideen: Team „bibor“ entwickelte eine Trinkflasche mit Digitalanzeige und Alarmfunktion, die besonders Senioren daran erinnern soll, täglich genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Team „mosys“ befand sich mit ihrer Geschäftsidee in der Automobil- und Logistikbranche. Sie widmeten sich dem Problem, dass Elektrofahrzeuge durch die Aufladung für Unternehmen lange Zeit nicht nutzbar sind. Abhilfe sollten Bodenspulen schaffen, die das Fahrzeug bereits während der Fahrt über einen Sensor aufladen. So entfallen unnötige Pausenzeiten für die Aufladung der Fahrzeuge.
Das Team „fingr“ beschäftigte sich mit einem biometrischen Zahlungsverfahren via Fingerabdruck. „Ihr solltet euch mal mit dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband unterhalten“, war Spielbetreuerin Claudia Voß gleich von der Idee überzeugt.
Auch Unternehmenspaten hat jedes Team gefunden. Dies stellt eine weitere Aufgabe im Planspiel dar. Die FH-Münster unterstützte „mosys“ bei der Entwicklung der induktionsähnlichen Auflade-Stationen auf dem Firmengelände und Bezahlterminalanbieter Verifone konnte dem Team „fingr“ gute Tipps für Fingerabdruckscanner liefern. Team „bibor“ wurde von der Matthiasstiftung Rheine begleitet, da die Trinkflasche auch gut gewerblich in Krankenhäusern und Seniorenheimen einsetzbar wäre.
Alle Schülermannschaften bekamen bei der lokalen Siegerehrung einen Geldpreis von der Sparkasse Rheine überreicht und werden am 7. Juni zusammen nach Velen fahren. Team „bibor“, welches zur Bundessiegerehrung eingeladen wurde, kennt die Platzierung dort noch nicht. Die Sparkasse drückt dem Team die Daumen für die Siegerehrung in Hamburg.

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