2013 Gesundheitstage11Effektives Zähneputzen wird gezeigt.

2013 Gesundheitstage14Infos rund um das Thema Ernährung

2013 Gesundheitstage6 Aufschließen eines Schlosses unter Alkoholeinfluss

 

 






Die Sache ist eigentlich ganz einfach. Schlüssel ins Schloss stecken, umdrehen und die Tür anschließend mit einem leichten Druck auf die Klinke öffnen. Schon ist man im Haus. Ganz einfach. Eigentlich. Kompliziert wird die Aufgabe allerdings dann, wenn einem die aufgesetzte Rauschbrille weit über ein Promille vorgaukelt und schon das Erkennen des Türschlosses 
dreimaliges Hinschauen erfordert - und für das Einstecken des Schlüssels in den Schließzylinder ebensoviele Versuche notwendig sind.

Die einfache Aufgabe, eine Haustür zu öffnen, wird im wahrsten Sinne des Wortes zum Schlüsselerlebnis und zeigt deutlich auf, wie sich Alkohol auf die Körperkontrolle auswirkt. Der Sucht- und Alkoholparcours der AOK Nordwest ist eines von vielen Angeboten der Gesundheitstage, die zum sechsten Mal an den Kaufmännischen Schulen durchgeführt und von den Lehrer-Kollegen Anja Haarmann und Olaf Timmermann organisiert wurden. Die AOK simuliert eine Situation, die im alltäglichen Schülerleben wohl häufiger vorkommt: Nach einer tollen Fete mit dem ein oder anderen hochprozentigen Getränk steht der Heimweg an. Was passieren kann, wenn man sich beispielsweise dann aufs Fahrrad oder sogar auf einen motorisierten Untersatz schwingt, zeigt der Pylonen-Parcours. Mit einem Tretroller versuchen die Schülerinnen und Schüler den Hindernissen auszuweichen, was durch den Einsatz der Rauschbrille arg erschwert wird. So mancher kommt klräftig vom Weg ab und provoziert damit Gelächter bei den umstehenden Zuschauern. Doch der ernste Hintergrund dieser witzigen Übung bleibt keinem verborgen, dafür sorgen schon die anschließenden Erklärungen der AOK-Mitarbeiter zu den Folgen von Drogen- und Alkoholmissbrauch. Stammgast auf den Gesundheitstagen ist mittlerweile die Firma Apetito. Angehende Industriekaufleute präsentieren ein Quiz rund um Fragen der Ernährung. Zucker- und Fettanteile einzelner Nahrungsmittel müssen geschätzt werden – und so mancher wundert sich, dass zehn harmlos und niedlich aussehende Gummibärchen mit sechs Stück Zucker auf die Hüfte wandern. Da kann man schon über die eigenen Essgewohnheiten ins Grübeln kommen. Zumal ein paar Meter weiter am Stand der Zahngesundheit deutlich wird, dass ein Apfel nahrhafter, gesünder und vor allem zahnschonender ist als Gottschalks Gummibären. Mit einem überdimensionalen Gebiss und einer ebensolchen Bürste zeigen die künftigen Zahnmedizinischen Fachangestellten recht plastisch, wie man durch effektives Putzen Schäden und damit den häufigen Besuch beim Zahnarzt vermeiden kann. Auch informieren die Schülerinnen beispielsweise über Zahnfehlstellungen und über das korrekte Tragen von Spangen. Ein Heimspiel haben auch die angehenden medizinischen Fachangestellten, die die Oberstufe an den Kaufmännischen Schulen besuchen. Sie informieren die Mitschüler zum Beispiel über die Gefahren von Diabetes und die Folgen eines Schlaganfalls. Wer möchte, der kann gleich seinen Blutdruck, den Blutzuckergehalt sowie das Cholesterin messen lassen. So richtig schweißtreibend scheint es in der Turnhalle zuzugehen. Schon der bloße Blick auf die großen Gymnastikbälle lässt den Verdacht auf Muskelkater aufkommen. Fußballfans schauen sich in der Halle unweigerlich nach Ex-Fußball-Bundesligatrainer Felix Magath um, der seine Spieler ja gerne mit übergroßen Bällen quälte. Doch die angehenden Physio-Therapeuten der Döpfer-Schulen aus Rheine haben viel mehr drauf: Sie zeigen, wie man effektiv wichtige Muskeln des Körpers, spannt, dehnt oder streckt. Ziel ist es, ein rückengerechteres Verhalten zu trainieren, was den Schülerinnen und Schülern, die in der Woche viele Stunden in den Schulbänken oder zu Hause vor dem Bildschirm hocken, zu Gute kommt. Der Vorteil: Die Übungen, die gezeigt werden, lassen sich ganz einfach und fast überall wiederholen. Nur regelmäßig sollte man sie machen. Da unterschieden sie sich nicht von Hausaufgaben...

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