2017 Gesundheitspreis Preisausschreiben4Krach macht krank. Hinter diesem einprägsamen Slogan steckt die Forscher-Erkenntnis, dass Dauer-Lärm den Menschen ernsthaft krank machen kann. Im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz, in der Disco – und manchmal auch im Klassenzimmer: Wer ständig etwas aufs Ohr bekommt, wird irgendwann mit gesundheitlichen Folgen zu kämpfen haben. Um diese Gefahr vor allem Schülerinnen und Schülern zu verdeutlichen, hat die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) zu einem Wettbewerb unter dem Motto „Krach unter Kontrolle" aufgerufen. Die Kaufmännischen Schulen machten mit und gewannen einen ersten Preis in Höhe von 700 Euro.

Die Lehrerinnen und Lehrer konnten mit ihren Klassen Hintergrundwissen zum Thema „Lärm“ mit Hilfe einer DVD erarbeiten und besprechen.Viele Aspekte wurden diskutiert, vor allem die Frage, wie Lärm vermindert und jeder sein Gehör bestmöglich schützen kann. Anschließend wurde ein „DGUV-Lärmquiz“ ausgefüllt, bei dem sowohl die Schülerinnen und Schüler selbst als auch die Schule gewinnen konnte.
Die Kaufmännischen Schulen haben aufgrund der sehr hohen Schülerbeteiligung, gemessen an der aktuellen Schülerzahl, den ersten Preis in Höhe von 700 Euro gewonnen. „Wir sind gemeinsam mit sieben anderen Schulen aus NRW ausgezeichnet worden“, berichten die Lehrer Inga Moss und Jens Renner, die den Wettbewerb an den Kaufmännischen Schulen organisierten und den Preis im Rahmen einer Feierstunde am Berufskolleg Senne in Bielefeld entgegen nahmen. Als „Gesunde Schule“ nehmen die Kaufmännischen Schulen jährlich am DGUV-Wettbewerb zu unterschiedlichen Themen aus dem Bereich der Gesunderhaltung teil, berichten Moss und Renner.
Und was passiert mit dem Geld? Der Gewinn wird nach Rücksprache mit Schulleiter Ralf König für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellt, z. B. für einen Kicker, eine Tischtennisplatte oder ein Fußballtor – das entscheiden sie selber per Abstimmung über facebook.

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Beim DGUV-Wettbewerb „Krach unter Kontrolle“ gewann unsere Schule 700 Euro, den Preis nahmen Jens Renner (re.) und Inga Moss (3.v. re.) entgegen.

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