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So ganz allmählich kann sich die SV (Schülervertretung) der Kaufmännischen Schulen schon mal Gedanken machen. Oder das Deutsche Rote Kreuz. Oder beide gemeinsam. Denn das Jubiläum rückt näher: 2020 währt die „Blutsbrüderschaft“ zwischen Schule und DRK genau drei Jahrzehnte. Wie viele Schülerinnen und Schüler mögen es in diesen 30 Jahren wohl gewesen sein, die im Mehrzweckraum ganz legal „an der Nadel hingen“ und ihr Blut spendeten? Wie viele Liter Lebenssaft sind insgesamt zusammen gekommen? Lassen sich noch Schülerinnen oder Schüler auftreiben, die vor 30 Jahren das erste Mal gespendet haben und seitdem regelmäßig Leben retten? Interessante Fragen, die in zwei Jahren vielleicht beantwortet werden. Doch spannender ist ein Blick aufs „Blutbild“ von 2018: Genau 100 Konserven konnten entnommen werden. Erfreulich dabei: Die aktuelle Statistik verzeichnet 58 Erstspender.

2018 Blutspende1SV und DRK sind ein eingespieltes Team. „Wir wissen natürlich mittlerweile genau, welche Räume benötigt werden und wo wir Tische und Stühle aufstellen müssen“, sagt die verantwortliche SV-Lehrerin Helene Stöhrmann. Der DRK-Ortsverein Rheine sorgt für den reibungslosen Ablauf in der Anmeldung, im Ruheraum und im Service. Die eigentliche Entnahme wird durch den DRK-Blutspendedienst Münster-West durchgeführt.
Das DRK verwandelt den großen Mehrzweckraum frühmorgens schnell in ein Spendenzimmer mit Mini-Labor. Unzählige Röhrchen, Aufkleber, Listen und Desinfektions-Sprays verteilen sich auf den Tischen. Jeder Spenderin, jeder Spender bekommt ein Tablett mit den benötigen Utensilien. Wer dann auf eine der Liegen Platz genommen hat, für den wird es (blutiger) ernst.
Ein kurzer Stich, dann tröpfelt das Blut in den Kunststoffbeutel. Abgezapft werden 500 Milliliter sowie zusätzlich 50 für Laboruntersuchungen. Dabei finden die Ärztinnen und Ärzte immer den richtigen Spruch. Eine verbale Streicheleinheit („Alles ganz harmlos, tut überhaupt nicht weh“) kann die angespannte Atmosphäre ebenso auflockern wie ein derber Spruch („O´zapft is“). Je nach Naturell des Spenders.
Danach heißt es Ausruhen und viel Trinken. Allen, die ihr Blut gespendet haben, winkt eine wohlschmeckende Verpflegung mit Brötchen, zubereitet durch den schuleigenen Schülerkiosk. Gereicht werden auch Getränke sowie ein Präsent des DRK.
Einen zusätzlichen Service des DRK gibt es obendrauf. Denn bei allen Blutspenden werden später im Labor Untersuchungen durchgeführt. Sollte dabei etwas Auffälliges entdeckt werden, wird der Hausarzt informiert. Der Aderlass ist also auch ein schneller Gesundheitscheck. Und so gewinnen am Ende beide: Spender und Empfänger.
Wer mehr über das soziale Engagement der Kaufmännischen Schulen, nicht nur im Bereich der Blutspende, erfahren möchte, ist zu den Informations- und Beratungstagen am Freitag, 23 November, 15 bis 18 Uhr, und am Samstag, 24. November, von 10 bis 13 Uhr eingeladen.

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