2018 Brüssel politische Bildung 30Vom 20.01. bis zum 31.01.2018 besuchten wir – einige Schülerinnen und Schüler des aktuellen Abiturjahrgangs und des Kurses European Studies HHO – die europäische Hauptstadt Brüssel.

Nach einer fünfstündigen Anreise haben wir eine kurze Rast an unserem Hotel gemacht, um unser Gepäck zu lagern. Danach ging es zu Fuß weiter zur Börse, unserem Treffpunkt, an dem uns unsere Stadtführer in Empfang nahmen. Es folgte eine eindrucksvolle, dreistündige Führung durch Brüssel, bei der wir v.a. viel über die Gentrifizierung Brüssels lernten. So haben wir den Eindruck gewonnen, dass vor allem Viertel in der Nähe des EU-Quartiers und des historischen Kerns Brüssels von Gentrifizierung betroffen sind. Dies kann man besonders am Beispiel von Matonge sehen.

Früher von Drogen und Prostitution geprägt und von vielen gemieden, ist es heute ein beliebter Wohnort für Studenten. Nach der Stadtführung ging es für uns zurück zu unserem Hotel. Den Abend haben wir dann am Kicker oder in einer geselligen Gesprächsrunde an der hoteleigenen Bar ausklingen lassen.

Der Dienstag begann mit einem guten Frühstück, durch das wir uns alle gestärkt auf den Weg zum ,,Institute for European Studies“, das zur Freien Universität Brüssels gehört, machen konnten. Dort folgte eine auf Englisch gehaltene Vorlesung zum Thema Brexit, bei der sich jeder von uns durch Fragen einbringen konnte. Dadurch wurde eine interessante Diskussion entfacht. Nach der Vorlesung durften wir unsere Mittagspause frei gestalten, indem wir beispielsweise zu Mittag aßen oder die Innenstadt erkundeten. Am Nachmittag ging es für uns zur Europäischen Kommission. Auf uns wartete ein Vortrag in einem Verhandlungsraum, in dem normalerweise wichtige Treffen der Kommissare stattfinden. Durch den Vortrag bekamen wir einen Überblick über die verschiedenen Institutionen der EU, deren Funktion und was sie voneinander unterscheidet. Wieder durften wir uns bei diesem interaktiven Vortrag mit Fragen einbringen. Kleine Werbegeschenke blieben natürlich nicht aus. Nach einer Welle interessanter Informationen, hieß es für uns „Auf auf“, um eine Lokalität für das gemeinsame Abendessen zu finden. So wurde der Abend erst aufgeteilt in den verschiedenen Klassen, und dann gemeinsam in der Bar verbracht.

Am Mittwochmorgen haben wir uns auf den Weg ins Parlamentarium, einem Museum, welches die Geschichte und Zukunft Europas aufzeigt, gemacht. Dort bekam jeder von uns einen ,,Audioguide“, der zu jeder einzelnen Station Informationen gab. Mehrere Anlaufstellen konnten so selbst gewählt und ausprobiert werden. Nach einer Mittagspause ging es für uns zum Europäischen Parlament, wo wir von Dr. Markus Pieper empfangen wurden, der seit 2004 Europa-Abgeordneter der CDU für Nordrhein-Westfalen ist und das Münsterland auf der europäischen Bühne vertritt. An seinem Vortrag hat uns besonders gefallen, dass er auf unsere individuellen Fragen eingegangen ist. So entstand eine Diskussion über die Flüchtlingspolitik und über den Klimawandel. Außerdem zeigte er auf, welche Möglichkeiten uns Schülerinnen und Schülern durch Erasmus+ offen stehen. Nach der Diskussion folgte ein gemeinsames Foto. Im Anschluss führten uns seine Referentin und ein Praktikant durch weitere Teile des Parlaments, wie zum Beispiel den Plenarsaal, den man sonst nur aus dem Fernsehen kennt. Nach diesem letzten Programmpunkt machten wir uns auf den Weg zu unserem Bus, mit dem wir schon wieder zurück nach Rheine fuhren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Fahrt zur politischen Bildung nach Brüssel sehr gelungen ist und wir viel mitnehmen konnten.

Reisebericht von Salome Glösekötter HHO1

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