Europaprojekte

2016 Theater Europa12016 Theater Europa422016 Theater Europa32Die Geschichte der Europäischen Union: 120 Schülerinnen und Schüler unserer beiden Berufskollegs gehen auf eine rasante und unterhaltsame Reise! 

Das Theaterstück, das von Autor und Regisseur Thomas Alexander Nufer und Projektleiter Dirk Schubert inszeniert und durch die Mercator Stiftung, das Land NRW und die Europa Union gefördert wurde, thematisiert die Vision Europas als gefährdete Solidargemeinschaft, die dem Kontinent langsam zu entgleiten droht.
So erzählt Frau Europa, eine sichtlich in die Jahre gekommene kranke Dame, den Jugendlichen ihre Geschichte - von der Gründung Europas im Jahre 1957 bis heute. In einem schnellen, lauten, schrägen und erhellenden Multimedia-Spektakel lernen die jungen Menschen die Gründerväter der europäischen Idee kennen. Robert Schumann wird Zeuge der Geburt Europas, Konrad Adenauer und Charles de Gaulles tanzen Walzer in Paris, Erich Honecker führt Passkontrollen durch, die Queen äußert ihren Unmut über ihren Premierminister David Cameron und ein Finanzjongleur erläutert seine zwielichtigen Methoden.

Erstaunliche Lebensläufe in einem modernen Europa 

2016 MV Europatag2016 Europa Cafe182016 Europa Cafe24"Die Bedeutung von Europa in meiner Region“: Um diesen und ähnlichen Fragen auf den Grund zu gehen, wurde im Rahmen der Europa-Woche unter Schirmherrschaft und Durchführung von europe-direct aus Steinfurt ein Europa-Café mit den Schülerinnen und Schülern des Wirtschaftsgymnasiums veranstaltet. Moderiert wurde es von Udo Röllenblech. Als Experten standen Alexandra Marquardt, Abteilung Europa in der NRW-Staatskanzlei, Marie-Lou Perou, Pressesprecherin der EUREGIO, und Wolfram Kuschke, Staatsminister a.D. und Vorsitzender des NRW-Landesverbands der Europa-Union, auf dem Podium.
Zur Begrüßung hieß Schulleiter Ralf König die Gäste willkommen und betonte, dass trotz aller Probleme, die zurzeit im Bereich der EU bestehen, der Prozess der Völkerverständigung in Europa nach dem 2. Weltkrieg dazu geführt hat, dass wir jetzt in Mitteleuropa seit 71 Jahren in Frieden leben.

2016 Europäischer Wettbewerb 42016 Europäischer Wettbewerb 1Unter dem Motto "Gemeinsam in Frieden leben!" beteiligten sich dieses Jahr bundesweit fast 80.000 Schülerinnen und Schüler aller Schulformen am Europäischen Wettbewerb, der nicht nur der älteste sondern auch einer der renommiertesten Schülerwettbewerbe ist, um ihre Gedanken zu europäischen Werten wie Vielfalt, Gleichberechtigung und Zivilcourage auf unterschiedlichste Art und Weise zum Ausdruck zu bringen.

Regelmäßig nehmen unsere Schülerinnen und Schüler an europäischen Wettbewerben teil. So auch in diesem Schuljahr. Aus den Jahrgangsstufen 11 und 12 des Wirtschaftsgymnasiums flogen 19 SchülerInnen der Jahrgangsstufen 11 und 12 des Wirtschaftsgymnasiums mit ihren Lehrern Thomas Wienkamp und Marcus Maasen sowie dem ehemaligen Schüler und Preisträger Sebastian Lammers zunächst zu einem Workshop mit unserer Partnerschule, dem Newham Sixth Form College, nach London.

50 SchülerInnen des Wirtschaftsgymnasiums nahmen an der Diskussion über die Folgen eines Austritts der Briten aus der EU teil

SAM 4746SAM 4745SAM 4747Die überwiegende Mehrheit der Besucher und SchülerInnen ist für einen Verbleib der Briten in der EU. Für sie sind vor allem die wirtschaftlichen Perspektiven, die Thieß Petersen von der Bertelsmann Stiftung eindrucksvoll erläuterte, ausschlaggebend. Nicht nur Großbritannien sondern alle 28 Mitgliedsstaaten würden aufgrund der Wachstumseinbußen zu den Verlierern zählen. Aber auch die persönlichen Einschränkungen bei der Reisefreiheit oder den Möglichkeiten in Großbritannien zu studieren oder zu arbeiten, wurden insbesondere den jungen DiskussionsteilnehmerInnen deutlich.

2016 Podiumsdiskussion TTIP12016 Podiumsdiskussion TTIP225 Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums besuchten die spannende Podiumsdiskussion „TTIP – Chance oder Risiko?“ mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung im Lichthof von Stroetmanns Fabrik in Emsdetten. Die geplante Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft zwischen den USA und der EU soll für erhebliche wirtschaftliche Impulse sorgen, beispielsweise durch die Absenkung von Zöllen, Annäherung von Standards im Maschinen- und Anlagenbau. Kritiker befürchten jedoch eine Senkung von Standards zum Beispiel in den Bereichen Arbeitnehmerrechte oder Verbraucherschutz und Schlagwörter wie „Chlorhühnchen“ oder „Schiedsgerichte“ dominieren die öffentliche Diskussion. Bei der Diskussion lieferten sich Dr. Markus Pieper (Mitglied des Europäischen Parlamentes), Stefan Engstfeld (europapolitischer Sprecher von Bündnis 90/ Die Grünen im Landtag NRW), Dipl. Ing. Wolfgang Tenbusch (Geschäftsführer Albaad Deutschland GmbH, Partnerunternehmen im Bundesverband mittelständische Wirtschaft – BVMW) engagierte Wortgefechte.

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