Europaprojekte

2017 Praktikum London Marketing62017 Praktikum London Marketing5Themse, Tower, Trafalgar Square: Die Weltstadt London mit ihren weltbekannten Sehenswürdigkeiten hautnah erleben konnten 13 Schülerinnen und Schüler unserer Schulen. Doch nicht nur zum Sehen, auch zum Arbeiten waren die Höheren Handelsschüler gemeinsam mit den Lehrern Sabine Franke und Thomas Wienkamp in die britische Hauptstadt gefahren. Was es mit der Tour auf die Insel genau auf sich hatte, darüber berichten Rebecca Dölling und Alina Löwen:

2017 Europa Ausstellung Wettbewerb52017 Europa Ausstellung Wettbewerb2

Noch ist „Europa“ der gültige funktionale Ausdruck für ganz Europa. Und nicht nur die Europa-Union im Kreisverband Steinfurt wirbt besonders bei jungen Menschen dafür, dass es so bleibt. Und das ist keineswegs mehr sicher.
Unangefochten vom populären Unverständnis über EU-Normen zur Gurkenumfängen, Glühbirnen oder der Krümmung von Bananen galt „Europa“ für die ersten Nachkriegsgenerationen unbestritten als Sinnbild für eine bestimmte Lebensweise der Menschen des Kontinents, im Frieden und miteinander. Denn nur so kann die Idee „Europa“ für die Menschen funktionieren. Dieses Sinnbild hat im Zerrspiegel der Populisten und Nationalisten scheinbar an Strahlkraft verloren. Umso ermutigender sind die Antworten von Schülern auf Fragen zur Bedeutung Europas für die Gegenwart und Zukunft. Dies durften auch die Schülerinnen und Schüler der Geschichte-Politik-Kurse unseres Wirtschaftsgymnasiums der Jahrgangsstufe 12 feststellen, als sie die Ausstellung in der Hauptstelle der Sparkasse Rheine besuchte. 

2017 Europatag Podiumsdiskussion12017 Europatag Podiumsdiskussion52017 Europatag Podiumsdiskussion20"Ohne Europa ist keine Option" plädierte Palitha Daniel Löher (Bündnis 90/Die Grünen) zu dem Motto "EU – Erfolgsgeschichte oder Auslaufmodell?" vor den Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 unseres Wirtschaftsgymnasiums. Am vergangenen Montag im Monat Mai - dem Monat ganz im Zeichen Europas -, fand der 138. Europatag für junge Leute des Instituts für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e. V. statt.

2017 Europa ohne Popolismus135 Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums fragen nach!

„Es ist wirklich schockierend zu erfahren, wofür populistische Parteien in Europa stehen: Todesstrafe, Austritt aus der EU, Gleichsetzung von Islam und Islamismus, Angst und Verunsicherung usw.!“ ODER „Mir war gar nicht klar, dass Marie Le Pen wirklich Präsidentin in Frankreich werden kann und was das für uns in Europa bedeutet!“ ODER „Es hat mich total überrascht zu sehen, wie stark die populistischen Parteien die Nähe Russlands suchen, v.a. zur Finanzierung ihrer Parteien!“ Diese Eindrücke zeigen, dass vielen jungen Menschen die Gefahr, die von populistischen Parteien in Europa ausgeht, nicht bewusst ist. Frau Birgit Schmitz-Lenders, Leiterin der Europäischen Akademie Bayern, konnte hier mit ihrem interessanten und sehr informativen Vortrag aufklären und zum Nachdenken anregen. Hubert Scharf, Kreisverbandsvorsitzender der Europa Union und Zeitzeuge des Nationalsozialismus sowie der Gründung und Entwicklung der Europäischen Union, fühlt sich aufgrund des Wiedererstarkens der Populisten an seine Kindheit erinnert und baut auf die Jugendlichen, die sich in ihren Freiheitsrechten nicht beschränken lassen wollen.

2016 Vortrag Lobbyismus1Jahrgangsstufe 11 unseres Wirtschaftsgymnasiums gewinnt Einblick in den Alltag eines Lobbyisten in Brüssel

Was ist Lobbyismus eigentlich genau? Was macht ein guter Lobbyist? Gibt es Transparenz auf europäischer Ebene? Profitiert Rheine? Auf diese Fragen erhielten die Jugendlichen interessante Antworten aus erster Hand. Udo Röllenblech, Mitglied des Team Europe, lebte und arbeitete vier Jahre in Brüssel, um als „Lobbyist“ die Interessen des Kreises Steinfurt im Machtzentrum Europas zu vertreten. Ein großer Erfolg für die Generierung von Fördermitteln im ländlichen Raum wie dem Münsterland war beispielsweise das Projekt „Stärken stärken“. Hier profitierte die Region um Rheine durch Investitionen in Kultur und Tourismus sowie den Ausbau transeuropäischer Netze wie den Ausbau des Kanals, des Flughafens oder der Autobahn bzw. der Eisenbahnstrecke Münster-Enschede. Außerdem flossen finanzielle Mittel in die Weiterentwicklung der Elektromobilität.