2015 Ausstellung Ausschwitz12015 Ausstellung Ausschwitz2„Eigentlich müsste jeder Schüler einmal hinfahren“, sagt Selina Heinz aus der G 12 C der Kaufmännischen Schulen nachdenklich. Sie muss es wissen, denn sie war im Februar dabei, als insgesamt 24 Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 12 des Wirtschaftsgymnasiums und Oberstufe der Höheren Handelsschule mit ihren Lehrerinnen Cathrin Fielers und Elke Simon sowie Pädagoge Markus Doerr eine Woche lang das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz und die polnische Stadt Krakau besuchten. Es sind bleibende Eindrücke, die die Teilnehmer der Fahrt dort gewonnen haben. Foto li.: „Dass es in Erinnerung bleibe...“, so heißt die Dauerausstellung zum Holocaust, die jetzt bei uns von nun an zu sehen ist. Foto re.: Hausmeister Klaus Kösters bringt den Bildschirm an, auf dem der Film mit den Eindrücken aus dem Lager zu sehen ist.


Und die sollen nun auch anderen Schülerinnen und Schülern, aber auch den Lehrern, vermittelt werden. Und zum Nachdenken animieren. Neben dem Lehrerzimmer ist gestern eine Dauerausstellung eröffnet worden, die die Erfahrungen der Teilnehmer dokumentiert. Ein Film, den die Gruppe erstellt hat, vermittelt einen ersten Eindruck von dem Lager. Per Monitor werden bewegende Bilder gezeigt, in den nächsten Tagen wird die Ausstellung ergänzt durch Informationsmaterial zu ausgewählten Häftlingen und Aufsehern.
Schulleiter Ralf König freut sich, dass das Thema eine so große Resonanz an unserer Schule gefunden hat und jetzt schon zum festen Bestandteil des Schulprogramms zählt.
Die Fahrt im nächsten Jahr ist schon geplant. Mehr als 50 Schülerinnen und Schüler hatten sich dazu angemeldet. 24 von ihnen wurden ausgelost und werden in der ersten Februarwoche 2016 nach Polen fahren. „Die Erinnerung an den Holocaust hat ihren Platz an unserer Schule gefunden“, sagt Markus Doerr. Ein guter Schritt, auf „Dass es in Erinnerung bleibe...“ .

 

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