2017 Esterwegen1 2017 Esterwegen2 „Dass es in Erinnerung bleibt“, so lautet das Motto, unter dem die Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz und Krakau im Februar stattfinden wird. Auf diese Fahrt haben wir uns vorbereitet und uns dazu in die Gedenkstätte Esterwegen ins Emsland begeben.

Die Busfahrt begann früh am Morgen und alle waren gespannt auf das, was uns erwarten sollte. Angekommen in Esterwegen stellten wir fest, wie die Kälte, unterstützt vom Wind, uns allen an die Substanz ging. An dieser Stelle war es nicht gerade ermutigend, von unseren Lehrern zu erfahren, dass uns, wenn wir Pech haben, in Auschwitz bis zu -20 Grad erwarten.

Als wir am Haupteingang ankamen, wurden wir freundlich von unserem „Guide“ empfangen. Ein kleiner Funfact am Rande: Unser Guide hieß Herr Ausländer. Unser Eindruck vom Gelände war sehr positiv. Das Gebäude mit Museum und Cafeteria ist sehr modern und sorgt für eine bessere Stimmung an solch einem schrecklichen Ort.

2017 Esterwegen3Zuerst führte uns Herr Ausländer in einem bebilderten Vortrag an das Thema heran und gab uns grundlegende Informationen. Wir bekamen einen Überblick über die Geschichte der Konzentrations- und Vernichtungslager, die es früher gab und darüber, was darin Schreckliches passierte. Anschließend gab es eine kleine Frühstückspause in der Cafeteria.
Gestärkt konnten wir uns dann das Museum ausführlich anschauen. Das Museum war sehr modern und mit vielen interessanten Informationen gefüllt. Vor allem die Aufbereitung der Informationen hat uns begeistert (Filme, Hörspiele, Briefe etc.). Im Anschluss gingen wir nach draußen auf das Gelände des Konzentrationslagers und erhielten einen Überblick darüber, unter welchen Bedingungen die Gefangenen leben mussten. Das Lager ist nicht mehr erhalten. Mit Absicht wurden die damaligen Baracken nicht nachgebaut, sondern nur Bäume an dessen Stelle gepflanzt, da sie die Atmosphäre, die dort herrschte, nicht hätten nachstellen können.
Danach gab es erst mal eine kleine Pause, in der wir uns stärken konnten. Zu unserer Überraschung konnte die Cafeteria mit einem leckeren Drei Gänge Menü punkten (Bockwurst, Senf und Brot).
Der Nachmittag stand ganz unter dem Motto „die Gruppe besser kennenlernen“, da wir ein wilder Mix aus fast zehn Klassen sind. Wir spielten ein paar Kennlernspiele und hatten alle sichtlich viel Spaß. Anschließend tauschten wir uns noch über unsere Erwartungen und Ängste aus, um bestens auf die Reise vorbereitet zu sein.
Als wir gegen Abend wieder in Rheine ankamen, waren wir alle sichtlich erschöpft von dem langen Tag, aber voller Vorfreude auf die Gedenkstättenfahrt im Februar.

E. Dirksen, J. Lammerskitten, J. Watson

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