2012 DELF_Diplomt2Marie Greiwe könnte in die Schulgeschichte eingehen. Dazu muss sie ihre jetzt schon guten Sprachkenntnisse in Französisch noch einmal erweitern und eine weitere Prüfung ablegen. Wenn sie diese erfolgreich absolviert, wäre sie die erste Schülerin der Kaufmännischen Schulen, die das DELF-Diplom auf der Stufe B2 erreicht. „Ich hoffe sehr, dass Marie weitermacht", sagt Französisch-Lehrerin Beate Kampmann und überreicht der Schülerin gemeinsam mit Schulleiter Clemens Schöpker das DELF-Zertifikat der Stufe B 1. Doch Marie ist nicht die Einzige, die stolz sein darf auf ihr Sprachvermögen in Französisch. Auch Jana Albers, Madita Gaasbeek, Nina Masiak, Johanna Mersmann und Kristina Strotbaum habe Grund zur Freude: Sie erhalten das Diplom der Leistungsstufe A 2.

DELF ist die griffige Abkürzung für „Diplome d'Etudes en langue francaise". Wer dieses Diplom des französischen Kultusministerium in Händen hält, der besitzt einen international anerkannten Nachweis und kann bei einer späteren Bewerbung einen Pluspunkt verbuchen. Darauf weist auch Clemens Schöpker als Leiter einer Europaschule hin: „In unserer globalisierten Welt sind umfassende Sprachkenntnisse ein wichtiger Baustein auf dem Weg ins Berufsleben." Er freue sich, dass die Schülerinnen auch in diesem Jahr wieder sehr gute Leistungen gezeigt hätten und sich freiwillig außerhalb des regulären Unterrichts intensiv mit der Sprache beschäftigt hätten.

Denn das Diplom ist nicht im Vorübergehen zu erwerben. Da werden schriftliche Leistungen ebenso eingefordert wie ausführliche Gespräch mit der Prüfungskommission. Und da es sich bei den Mitgliedern dieser Kommission um Franzosen handelt, zeigt sich sehr schnell, wer die Sprache beherrscht und das Diplom auch wirklich verdient hat.

Die Schülerinnen der Kaufmännischen Schulen stellten ihre Sprachkompetenzen eindrucksvoll unter Beweis und bestanden mit Bravour. Vorbereitet worden sind sie von den Lehrerinnen Beate Kampmann und Beate Miethe. Kampmann hofft, dass das DELF-Diplom für die Schülerinnen Ansporn ist, ihre Sprachkenntnisse weiter auszubauen. „Um eine Sprache auf lange Sicht zu beherrschen, muss man sie ständig sprechen und auf dem Laufenden bleiben. Am besten ist jedoch ein längerer Aufenthalt in dem jeweiligen Land", weiß Beate Kampmann aus langjähriger Erfahrung.

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Sechs Schülerinnen erhielten von Französisch-Lehrerin Beate Kampmann und Schulleiter Clemens Schöpker die DELF-Diplome überreicht.

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