Dieses Zertifikat wurde in Zusammenarbeit der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland entwickelt und ist bundesweit standardisiert. Es genießt bundesweite Anerkennung und ist ein wichtiger Baustein für den Nachweis fremdsprachlicher Kompetenz im Beruf. Es richtet sich speziell an Auszubildende der verschiedenen Ausbildungsberufe und prüft situationsgerechtes Verhalten in betrieblichen Alltagssituationen ab. Dabei werden die besonderen Anforderungen in den verschiedenen Ausbildungsberufen berücksichtigt.

Die abgeprüften Fertigkeiten (Hörverständnis, Leseverständnis, Mediation, Produktion sowie Interaktion) stellen das Spektrum dar, das im betrieblichen Alltag überwiegend anfällt. Um den unterschiedlichen Vorkenntnisse der Interessenten zu entsprechen, wird diese Zertifikat auf verschiedenen Stufen angeboten. Die Stufe II (Waystage) entspricht in etwa der mittleren Reife, die Stufe III (Vantage) in etwa der Fachhochschulreife/dem Abitur. Die verschiedenen Fertigkeiten werden im planmäßigen Fremdsprachenunterricht in den Klassen der Berufsschule erarbeitet. Daher ist kein eigener Vorbereitungskurs erforderlich. Die Prüfungen finden jährlich statt, meist sogar zweimal jährlich (Frühjahr und Herbst). Eine Anmeldung erfolgt über die Lehrkraft, die die Fremdsprache unterrichtet. In erster Linie wird das Zertifikat in Englisch angeboten, es sind aber auch andere Sprachen, z.B. Niederländisch, Spanisch und Französisch möglich. Für das KMK-Zertifikat entstehen keine Kosten; die Prüfungen finden im Hause statt.

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