Zehn Schüler absolvieren vierwöchiges Betriebspraktikum in Irland

2015 Europapass4Zehn Wirtschaftsgymnasiasten unserer Schule haben im Frühjahr 2014 mit großem Erfolg im Rahmen des EU-Leonardo-Projektes Mobilität ihre Auslandspraktika in Cork (Irland) absolviert. Dafür überreichte Schulleiter Ralf König vor wenigen Tagen feierlich den Europass. Dieses Dokument zertifiziert, welche fachlichen, sprachlichen, IT-bezogenen und sozialen Kompetenzen die Absolventen während ihres Aufenthalts erworben haben.

Betreut wurde das Projekt von den Fremdsprachenlehrerinnen Gerlind Feldmann und Eva Brockmann-Könemann. Die hochmotivierten Schüler hatten bereits zuvor Mitschüler, Eltern und Lehrer beeindruckt, als sie ihre Untersuchungen von Marketingstrategien ihrer Praktikumsbetriebe präsentierten. Foto von li. nach re.: Alina Gebauer, Jana Uphoff, Eva Brockmann-Könemann, Theresa Deupmann, Gerlind Feldmann, Patrick Dove, Schulleiter Ralf König, Alexander Ennen, Anna Schulz, Alica Jürgens, Svenja Wiedkamp, Sofia Lüke, Anna Brinck

 

2011-03-Leonardo-Cork

Nach zahlreichen Vorbereitungsstunden war es am 26. März 2011 endlich soweit: 10 Schülerinnen und Schüler der G12A des Wirtschaftsgymnasiums machten sich auf den Weg nach Cork, Irland. Sie bekamen die Möglichkeit, ihr Berufspraktikum für vier Wochen in Irland zu absolvieren. Der Weg dahin war jedoch nicht einfach. Es mussten Lebensläufe auf Englisch geschrieben, ein Motivationsschreiben verfasst werden und die Noten im Fach Englisch und Betriebswirtschaft waren auch nicht ganz unwichtig. Nachdem jedoch feststand, wer mit nach Cork reisen durfte, war die Vorfreude riesig. Nach und nach wurde uns dann mitgeteilt, wer welchen Praktikumsplatz bekam und die Unternehmen wurden vorweg schon einmal im Internet „ausspioniert".

Im Frühjahr 2011 konnten Annika Frerichs und Tobias Mersch ein vierwöchiges Praktikum in Ungarn bzw. England absolvieren. Das Praktikum war im Rahmen des MOBINARDO-flow-Programms der EU-Geschäftsstelle der Bezirksregierung Münster ermöglicht worden. In ihren Praktiumsberichten schilderten die beiden Auszubildenden zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten bzw. zum Kaufmann für Bürokommunikation ihre Eindrücke.

pdf icon Mein Praktikum in Ungarn

pdf icon Mein Praktikum in England

 

2013 Mobinardo1

Arbeit im Ausland als Option? - Auszubildende schildert Erfahrungen aus 2012:

Im Herbst 2012 absolvierte Lisa-Helming, Auszubildende zur Groß- und Außenhandelskauffrau und Schülerin der Klasse GM 2, im Rahmen des Programmes MOBINARO III ein vierwöchiges Praktikum in Brighton/Großbritannien.

In einem Erfahrungsbericht schildert sie sehr unterschiedliche Eindrücke von ihrem Aufenthalt:

Bei meinem Praktikumsbetrieb handelte es sich um ein Dienstleistungsunternehmen mit dem Namen "Compare Business". Es war ein sehr kleiner Betrieb, für den es wesentlich war, für Kunden - gewerbliche Kunden aller Art - den Markt nach den besten "Deals" zu durchsuchen. Und zwar im Bereich Telefon, Gas & Elektrik und Versicherungen.

Meine Aufgabe war es, anhand von Daten aus einer Excel-Liste Kunden auf der Homepage von Compare Business anzumelden bzw. zu registrieren und ihnen im Anschluss eine Willkommensmail zu schicken. Außerdem musste ich in deren Verwaltungssystem "Highrise" das Datum eintragen, an dem der jeweilige Kundenvertrag endet, damit der Mitarbeiter, der für die Kundentelefonate zuständig war, rechtzeitig anrufen und deren Dienstleistungen anbieten konnte.

Der Arbeitsplatz war ein Großraumbüro mit ca. 20 Arbeitsplätzen, aber nur ein Mitarbeiter war regelmäßig da und hat sich um mich und die anderen beiden Praktikanten gekümmert.

Trotz der ungewöhnlichen und schwierigen Rahmenbedingungen war es alles in allem auf jeden Fall eine wertvolle Erfahrung, trotzdem hätte ich mir eine andere Firma gewünscht. Mein Aufgabenbereich stimmte überhaupt nicht mit dem überein, was ich als Wunsch vorgegeben hatte (Marketingbereich).

Meine Aufgaben waren sehr eintönig und ich hätte mir mehr Kreativität gewünscht.

Positiv anzurechnen ist allerdings die Organisation aus Münster und die Betreuung. Unsere Gruppe hatte eine Kontaktperson, eine sehr sympathische Frau, die auch über ein Wochenende in Brighton war und sich mit einigen von uns getroffen hat.

Auch mit der Organisation Stages in Brighton bin ich sehr zufrieden, die Betreuer waren sehr freundlich und auch beim Abschlussgespräch hatte ich den Eindruck, dass meine kritischen Äußerungen zu meinen Praktikumsunternehmen ernst genommen wurden.

Mein Praktikum in Ungarn in 2011
Erfahren habe ich über dieses Projekt an der Schule. Es hat mich von Anfang an angesprochen und ich war sehr interessiert daran. Während meiner Ausbildungszeit im Ausland, zu arbeiten klang für mich sehr vielversprechend. Damit, dass ich aber tatsächlich ein halbes Jahr später mein Praktikum in Ungarn absolvieren würde habe ich zu diesem Zeitpunkt nicht gerechnet. Beworben habe ich mich bei mobinardo. Die
Anfertigung der Bewerbung für meinen vierwöchigen Auslandsaufenthalt stand sehr ausführlich und gut beschrieben auf der Homepage. (www.mobinardo.net)
Nachdem ich dann auserwählt worden bin, war die Spannung sehr hoch. Nach regelmäßigem Kontakt zu mobinardo und einem Vorbereitungsseminar in Münster war es auch schon soweit. Die Reise nach Ungarn begann. Zusammen mit fünf anderen Mädchen und einem Jungen wohnten wir in einer WG. In unserer Wohnung wohnten außerdem noch drei Finnen und zwei weitere Deutsche.
In unserer ersten Woche mussten wir noch nicht arbeiten. Wir haben an zwei Sprach-, und Kulturkursen teilgenommen, unsere Vorstellungsgespräche wurden durchgeführt und an einem Tag hat eine Betreuerin mit uns Budapest erkundigt. Wir haben die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an diesem Tag begutachtet (z.B. die Burg, das Parlament, die Markthalle und den Heldenplatz). An den anderen freien Tagen und an den Wochenenden zwischen unseren Praktikumstagen haben wir außerdem das Schloss von Sissi, das ethnographische Museum, die St. Stephan Basilika, den Burgkeller (Labyrinth), die Freiheitsstatue und das Terrorhaus angeschaut. Auch waren wir in einem Hochseilgarten, in einem riesigen Spaß-Schwimmbad und auch in einem Thermalbad schwimmen, shoppen in verschiedenen Einkaufszentren und auf der Partyinsel.
Mein Praktikum habe ich in einer internationalen Kanzlei namens CHSH Dezső absolviert (www.chsh.com). Ihre Tätigkeitsschwerpunkte liegen im europäischen und internationalen Wirtschaftsrecht, Handelsrecht, Wettbewerbsrecht und im Arbeitsrecht. Ich wurde dort an meinem ersten Praktikumstag herzlich empfangen. Mir wurde die Kanzlei gezeigt und die Arbeitskollegen wurden mir vorgestellt. Außerdem habe ich meinen eigenen Arbeitsplatz bekommen und eine e-Mail Adresse wurde mir eingerichtet.

Meine Aufgaben dort waren sehr vielfältig. Oft durfte ich lektorieren, hierbei habe ich deutsche Texte von Rechtsanwälten auf Rechtschreibfehler und Satzstellung überprüft. .Auch Rechnungen durfte ich, bevor sie zur Buchhaltung gelangten, lektorieren. Aufgrund eines Missverständnisses bei einer Rechnung, habe ich in einer österreichischen Firma angerufen und das Problem durch Erlangen einer Adresse gelöst. Eine andere Tätigkeit von mir war, Tabellen anzufertigen und sie auszufüllen. Einen Tag bin ich mit einer Kollegin zur Post und zur Aktiengesellschaft gefahren. Dort haben wir Unterlagen abgegeben und unterschreiben lassen. Außerdem wurden mir Programme gezeigt, welche in der Kanzlei oft verwendet werden. Zum Beispiel eine Suchmaschine für Gesetze oder eine Liste, wo die Angestellten genau rein schreiben, wie lange, welche Sache und was sie genau an einem Tag gemacht haben. Aus diesem Programm werden dann die Rechnungen in der Buchhaltung erstellt. Erfreulicherweise wurde mir auch das ausführlich erklärt. Für die Tätigkeitsnachweise, welche später zur Rechnung hinzugefügt werden, habe ich mir passende Sätze überlegt und manche übersetzt. Ebenfalls habe ich Handelsregisterauszüge auf ihre Richtigkeit überprüft. Darüber hinaus habe ich auch Akten eingeräumt, die Bibliothek sortiert und die Fächer dafür neu beschriftet. Einen Tag saß ich vorne am Empfang. Mir wurde dort die Arbeit erklärt, zu welcher Terminvergabe, Postein- und -ausgangsbearbeitung, Mandanten empfangen und Telefonate annehmen gehört.
Zusammenfassend kann ich zweifellos sagen, dass ich sehr viele Erfahrungen und neue Eindrücke sammeln konnte. Angesichts, dass ich mein Praktikum im Ausland absolviert habe, konnte ich auch viel über die Mentalität, die Kultur und den Lebensstil der Ungaren erfahren.

Mein Praktikum in England in 2011

Am Samstag, dem 16. April 2011, flog ich mit der Gruppe der Teilnehmenden der Auslandserfahrung von Düsseldorf nach London-Gatwick, um selbst organisiert mit dem Zug nach Brighton zu fahren, um dort die Gastfamilie und die Stadt näher kennenzulernen.
In der ersten Woche wurde uns in einer „Language School“ die englische Sprache näher gebracht. Für die Freizeit wurden uns verschiedene Angebote gemacht, das kulturelle England zu besuchen. Ab der Woche danach arbeiteten wir für die nachfolgenden drei Wochen in den jeweils für uns ausgesuchten Betrieben, wodurch uns oft in eigener Projektarbeit Gelegenheit geboten wurde, Arbeitserfahrung in einem ausländischen und fremden Staat zu sammeln.
Es bot sich zwischenzeitlich oft die Gelegenheit, die nähere Umgebung zu erkunden. Bei einer Handels- und Industriemesse stellte ich den Praktikumsbetrieb vor. Am 15. Mai 2011 endete mit dem Rückflug von Brighton nach Düsseldorf diese Arbeitsauslandserfahrung im meist sonnigen und warmen Kurort am englischen Ärmelkanal.

2011-03-Leonardo-Cork

Nach zahlreichen Vorbereitungsstunden war es am 26. März 2011 endlich soweit: 10 Schülerinnen und Schüler der G12A des Wirtschaftsgymnasiums machten sich auf den Weg nach Cork, Irland. Sie bekamen die Möglichkeit, ihr Berufspraktikum für vier Wochen in Irland zu absolvieren. Der Weg dahin war jedoch nicht einfach. Es mussten Lebensläufe auf Englisch geschrieben, ein Motivationsschreiben verfasst werden und die Noten im Fach Englisch und Betriebswirtschaft waren auch nicht ganz unwichtig. Nachdem jedoch feststand, wer mit nach Cork reisen durfte, war die Vorfreude riesig.

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