2012 Förderverein2Jens Heider kann gar nicht anders, als lobende Worte zu finden: „Gemessen an den Erfolgen ist unsere Schule mit Abstand die beste in ganz Deutschland." Der zweite Vorsitzende des Fördervereins der Kaufmännischen Schulen hat sich die Ergebnisse von Deutschlands größtem Existenzgründer-Planspiel genau angesehen und ist begeistert. Nicht nur vom ersten Platz des Teams „argus" auf Bundesebene im Jahr 2010, auch von den vielen weiteren kreativen Leitungen der Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Jahren.

 

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Der Deutsche Gründerpreis für Schüler wurde 1997 ins Leben gerufen, seit 2000 beteiligen sich die Kaufmännischen Schulen mit beeindruckenden Ideen in der Kategorie StartUp an dem Wettbewerb, der von der Zeitschrift „stern", den Sparkassen, vom ZDF und von Porsche durchgeführt wird. Ziel ist es, unternehmerisches Denken zu fördern.

„Jetzt ist es an der Zeit, dass auch der Förderverein unserer Schule diese Leistungen würdigt", sagt Heider und erntet zustimmendes Kopfnicken vom Vorsitzenden Armin Tilly. Heider überreicht den Preis des Fördervereins an die Schülerinnen und Schüler sowie an Lehrer Helmut Gebbe, der in all den Jahren die Teams mit sehr viel Herzblut betreut hat.

Und dann kommt es zu einem Novum in der Geschichte des Fördervereins: Zum ersten Mal wird ein Preis – sozusagen auf Vorschuss – verliehen. Damit die Projektarbeit, die oft mit dem aufwändigen und kostenintensiven Herstellen von Modellen oder mit Exkursionen zu Unternehmen verbunden ist, auch in Zukunft Früchte trägt, stockt der Förderverein den Geldbetrag noch einmal auf. „Das ist sozusagen eine Anschub-Finanzierung für die kommenden Jahre," meint der zweite Vorsitzende. Dieses Geld überreicht Heider an den Lehrerkollegen Tobias Raue, der die Betreuung der StartUp-Teams übernommen hat, weil Helmut Gebbe in den Ruhestand geht.

Verliehen wird der Preis in einem besonderen Rahmen. Auf „Zehn Jahre Abitur" blicken die Kaufmännischen Schulen zurück. Ein schöner Anlass, um den Premieren-Jahrgang noch einmal in die „Penne" einzuladen und das kleine Jubiläum gebührend zu feiern. Die Wiedersehensfreude ist groß, nach zehn Jahren gibt es viel zu erzählen. Und die ehemalige Schule wartet mit einer Überraschung auf: Die Ehemaligen können in ihren Abiturarbeiten von damals blättern. Da kommt beim Lesen die Erinnerung hoch und viele Sätze beginnen mit einem „Weißt du noch...".

Für Schulleiter Clemens Schöpker war die erste Abiturfeier 2001 im Bürgersaal des Falkenhofes „der Beginn eines neuen Kapitels in der Geschichte der Stadt Rheine als Bildungsstandort und in der Geschichte unserer Schule." Er berichtet von dem großen Zuspruch und von positiven Rückmeldungen schon in der Startphase und macht den Erfolg an den beiden Klassenlehrern „der ersten Stunde" Jochen Cordes und Karl-August Kortmöller fest, unterstützt durch Koordinator Ulrich Weidemann.

Schöpker rühmt den Auftakt-Jahrgang als einen besonderen, der die ersten drei Jahre der neuen Schulform aktiv mitgestaltet und in Christoph Determann und Armin Wienker zwei Jahrgangsstufensprecher „mit Führungsqualitäten" besessen habe. Eva Recker, so erinnert er sich, sei als Jahrgangsbeste ausgezeichnet worden. Mittlerweile, so Schöpker, sei das Wirtschaftsgymnasium fünfzügig, die Anmeldungen überträfen mittlerweile die Kapazitäten. Ein weiterer Erfolg: Im vergangenen Schujahr haben in allen vier Leistungs- und allen drei Grundkursen die Schüler besser abgeschnitten als der Landesdurchschnitt. Es gibt an diesem Abend also eine ganze Reihe von Gründen, miteinander anzustoßen.