2014 Zwei_HHA2Laura Niemann (re.) und Lena Burke besuchen die HöHa für Abiturienten. Sie finden eine super Vorbereitung auf eine kaufmännische Ausbildung! Das Urteil ist schnell gefällt und ohne Einschränkung positiv: „Diese Schulform würde ich definitiv weiterempfehlen.“ Seit Beginn dieses Schuljahres besucht Laura Niemann die Höhere Handelsschule für Abiturienten (HHA) an den Kaufmännischen Schulen und fühlt sich seitdem „sehr gut aufgehoben, weil ich das Gefühl habe, auch wirklich auf das Berufsleben vorbereitet zu werden“. Lena Burke aus der selben Klasse pflichtet ihr bei: „Mit gefällt ebenfalls besonders gut, dass wir praxisorientiert arbeiten. Das ist für die kaufmännische Ausbildung, die für uns in wenigen Monaten beginnt, eine gute Basis.“

Laura und Lena hatten nach acht Jahren Gymnasium ihr Abitur in der Tasche, als sie vor der Frage standen: „Und jetzt?“ Eine Alternative ist die Höhere Handelsschule für Abiturienten, die nicht nur mit Abi, sondern auch mit der Fachhochschulreife besucht werden kann.

Sie dauert ein Jahr und vermittelt berufliche Kenntnisse im kaufmännischen Bereich, die den Schritt in die Ausbildung erleichtern. „Das ist tatsächlich Wissen, das ich im Beruf auch gebrauchen kann“, sagt Laura. „Am Gymnasium lernt man eher, wie man lernt. Aber hier sind es klar berufsbezogene Inhalte wie Wirtschaftsrecht, Rechnungswesen oder Volkswirtschaftslehre.“ Laura weiß, wovon sie spricht, denn sie hat nicht nur ihr Abi in der Tasche, sondern mittlerweile auch einen Ausbildungsplatz als Bankkauffrau bei der Stadtsparkasse. „Und die Grundkenntnisse aus diesem Bildungsgang kann ich ab dem 1. August mit Sicherheit gut gebrauchen.“

Auch Lena wusste nach dem Abitur nicht so recht, in welche berufliche Richtung sie nun gehen sollte. „Ich war mir nicht sicher, ob die Ausbildung in einem Unternehmen etwas für mich ist. Da habe ich durch Mundpropaganda von der Möglichkeit erfahren, die HHA zu besuchen. Das hörte sich alles interessant an und da habe ich mich einfach angemeldet.“ Den Schritt hat sie nicht bereut: „Im Gegenteil, er hat mich sogar bestärkt, in den Beruf zu gehen.“ So wird Lena im Sommer mit einem guten Gefühl ihre Ausbildung als Industriekauffrau bei KTR Kupplungstechnik GmbH  beginnen. „Ich finde, dieser Bildungsgang ist wichtig für alle, die nach dem Gymnasium nicht wissen, ob sie die kaufmännische Richtung wirklich einschlagen sollen.“ Lena ist der festen Ansicht, dass ihr die Grundkenntnisse aus der HHA gerade die Anfangsphase der Ausbildung sehr erleichtern werden.

Für Laura ist es ein weiterer Vorteil, dass die Lehrkräfte auf den Wissenstand der Schülerinnen und Schüler eingehen. „Es wird jeder mitgenommen, wir üben solange, bis es jeder in der Klasse kann“, sagt die 19-Jährige. „So profitieren also alle davon.“ Ein gutes Schlusswort.

Doch auf eines möchten die Beiden zum Abschluss doch noch hinweisen: „Es ist angenehm, dass wir alle schon den Schulabschluss in der Tasche haben. Wir stehen daher nicht so unter Druck. Und weil alle freiwillig da sind, wirkt sich das sehr positiv auf das Klassenklima aus.“ Auch das ist ein gutes Schlusswort. 

Zuständig für die HHA an den Kaufmännischen Schulen Rheine, Telefon 05971/92080, ist Karsten Schröer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).