2017 Handelsschule Teambildung72017 Handelsschule Teambildung3„Nur gemeinsam kann es klappen!“ - Dieses Motto hatten sich die Klassen der HSA und der HSB auch in diesem Jahr bei ihrem Teamtraining im Bürgerhof Rheine auf die Fahne gesetzt. Zusammen mit dem Erlebnispädagogen Frank Rauhaus arbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Tagen klassenweise durch viele verschiedene Übungen, die den Teamgedanken fördern und damit die neue Klassengemeinschaft festigen. Verbunden war dies mit einer Menge Spaß!
Wohl wahr: In einem Warm up jeden Einzelnen mit Handschütteln und namentlicher Ansprache zu begrüßen ist nicht immer einfach, wenn man sich erst ein paar Tage kennt. Die zweite Herausforderung ließ darauf nicht lange auf sich warten: Im Kreis stehend gleich mehrere Tennisbälle in der Luft zu halten, während die Gruppe sich diese zuwirft und die Namen zuruft, konnte schon als kleines Kunststück gewertet werden.

2017 Handelsschule Teambildung52017 Handelsschule Teambildung6Die Bälle kamen von allen Seiten - zur Erleichterung immer in von der gleichen Person. Aber das Tempo!!! Nicht zu schaffen, wenn man einfach drauflos ballerte. Also: Miteinander kommunizieren, aufeinander Rücksicht nehmen, schauen, ob der Fänger schon Zeit hat zu fangen, Blickkontakt aufnehmen... Das alles funktionierte natürlich nur, wenn man sich auf Bälle und Mitstreiter konzentrierte. Die kleinste Ablenkung bedeutete das "Aus" für den Ball. Schon landete er auf dem Boden. Und nicht nur der eine! Aufgabe nicht bestanden! Aber das ließen sich die Schülerinnen und Schüler nicht gerne vorwerfen, deshalb übten sie und übten. Schließlich klappte es: Zwei Minuten blieben die Bälle in der Luft! Siehste! Geht doch – im Team! Aufatmen! Aber schon nahte die nächste Aufgabe: Ein reißender Fluss mit Krokodilen musste von einer Person überquert werden, um eine Wegzehrung für alle zu ergattern. Auch das war nicht so einfach. Die Person musste sich nämlich an einem Seil über den Fluss hangeln, das von allen anderen Mitstreiterinnen und Mitstreitern so fest hochgehalten wurde, dass der Kletterer nicht im Fluss landete. Das geht auch nur, wenn alle ordentlich zupacken. Am Ende winkte zur Belohnung eine Packung mit Katjes und alle waren froh. Wieder geschafft! Die zwei Stunden gingen viel zu schnell vorüber und schon musste die Gruppe eine Stehleiter überqueren, die von allen gehalten wurde. Bei der stehenden Leiter ein nicht ganz so großes Problem – selbst, wenn sich einige beim Überqueren die Augen verbinden ließen. Wir hatten ja schon ein bisschen Vertrauen gefasst! Aber als die Leiter dann liegend von allen Beteiligten hochgehalten werden musste, während eine Mitschülerin oder ein Mitschüler die Leiter von vorne bis hinten überquerte – manchmal auch mit verbundenen Augen - war schon eine Menge Vertrauen und auch Kraft nötig. Aber was wäre das Team, wenn es nicht auch diese Aufgabe mit Bravour schaffen würde. Großes Lob von Frank Rauhaus, dem Erlebnispädagogen. Der war ganz happy – genau wie alle anderen – als ein auf den Zeigefingern liegender Besenstil gruppenweise von allen Gruppenmitgliedern gleichzeitig aus Brusthöhe auf dem Boden abgelegt werden sollte – ohne zu kommunizieren und ohne, dass der Stock herunterfiel! Wieder geschafft! Am Ende des Workshops war die Atmosphäre entspannt und die Klasse ging gemeinschaftlich zum Mittagessen. Fazit: Der Tag hat Spaß gemacht. Eine gelungene Veranstaltung, die unbedingt wiederholt werden könnte!